Was bedeutet das in Praxis?
Die Ölfeuerungsautomaten der BHO 70 Serie sind mit 2 Mikroprozessoren ausgerüstet und erfüllen somit die Sicherheitsanforderungen, auch für die Zukunft.
Durch die verschärften Anforderungen der Norm an Sicherheit und EMV (Elektromagnetische Verträglichkeit) ergeben sich im Servicefall einige Änderungen, die beachtet werden müssen. Da die Anschlüsse im Eingang und im Ausgang auf Signale und Fehlspannungen überwacht werden, ist es wichtig, dass alle Anschlüsse richtig ausgeführt sind:
- Der Fotowiderstand muss mit den beiden Adern an Klemme 11 und 12 angeschlossen werden
- Die Zündeinheit muss an Klemme 6 angeschlossen werden
- Werden Funktionen nicht verwendet, zum Beispiel Fernreset an Klemme 9, so dürfen diese nicht
als Klemme für andere Funktionen verwendet werden, sondern müssen frei bleiben.
- Für zusätzliche Dinge müssen die zusätzlichen Klemmen im Sockel (Unterteil des Automaten)
verwendet werden
Die Ölfeuerungsautomaten der BHO 70 Serie sind mit einer Diagnosefunktion ausgestattet, die es im Störfall ermöglicht, den aufgetretenen Fehler durch einen Blinkcode anzuzeigen. Wenn der Automat auf Störung geht, ist der Resetknopf fünf Sekunden gedrückt zu halten. Anschließend wird durch Blinken des Resetknopfes der Fehler angezeigt. Um wieder in den ursprünglichen Modus zu gelangen, wird die Rücksetzung erneut fünf Sekunden niedergehalten, dann kann durch nochmaliges kurzes Drücken der Automat entriegelt werden.
| Fehler |
Blinkcode |
| Falschlicht |
2 x Blinken |
| Fehlende Flamme nach Ende der Sicherheitszeit |
3 x Blinken |
| Mehr als drei Wiederstarts in der Betriebsperiode |
4 x Blinken |
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Max. Wartezeit für den Ölvorwärmer überschritten (10 Minuten)
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5 x Blinken |
| Netzspannung höher als 264 V ac. |
6 x Blinken |
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Liegt Unterspannung vor, bleibt der Automat im Resetmodus. Dies wird durch 8 x Blinken im Resetknopf angezeigt. Der Brenner wird automatisch wieder starten, wenn die Spannung den Wert von 185 V übersteigt.
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Was ist bei Störfällen zu tun?
Ältere, seit vielen Jahren betriebene Anlagen können sich in Bedingung und Funktion verändern:
- Kontakte des Kesselthermostaten können verschlissen/verbrannt sein
und dadurch periodisch Störungen in der Spannungsversorgung verursachen
- Der Fotowiderstand kann verschmutzt oder nicht mehr optimal positioniert sein
und dadurch ein schwächeres Signal abgeben
- Die Kabelanschlüsse im Sockel sind nicht mehr optimal oder haben sich eventuell gelockert
und sorgen dadurch periodisch für eine schlechte Verbindung ("Wackelkontakt")
- Die Isolierungseigenschaften sind durch thermische Belastung und/oder
Verschmutzung vermindert und ergeben dadurch veränderte Werte an Ein- und Ausgängen
- Es können Anlagen mit hohem Stromverbrauch in der Nähe sein,
die Schwankungen in der Stromversorgung verursachen
http://brenner.danfoss.com/PCMPDF/DKBDPT021A103.pdf